Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern"

Evangelisches Sonntagsblatt vom 1.7.2018
Brücke

=> Andacht: Neuland? Na und?

'''Hallihallo! Mir wurde mein Einzelzimmer zu eng und ich bin umgezogen. Mama und Papa haben mir beim Umzug geholfen, und ich bin schon sehr gespannt auf mein neues Zuhause." - Diese Geburtsanzeige habe ich vor kurzem von Bekannten bekommen und natürlich geschmunzelt. So kann man es betrachten: Unser Leben auf dieser ­Erde beginnt mit einem Umzug. Neues beginnt. Vermutlich kann sich keiner von uns erinnern, was wir als Neugeborene empfunden haben, als wir das Licht der Welt erblickten. Aufregung, Neugier und Freude? Oder eher Angst und Schrecken? Vielleicht von beidem ein bisschen. Wo Neues auf uns zukommt, sind die Gefühle oft zwiespältig,   ...

(1. Mose 12, 1-4a)

Susanne Borée

=> Brennender Zorn

Ist es ein kleines Kraftwerk für die Seele - Zorn und Wut? Sicher setzt dies viel Energie frei. Ist ein "gerechter Zorn" nicht wirklich mal angebracht, um verfahrene Gewohn­heiten oder lähmenden Stillstand wieder in Bewegung zu bringen? Gegen Ungerechtigkeit, leicht durchschaubare, wenn auch leicht verbrämte Eigeninteressen oder tagespolitischem Klein-klein, obwohl umfassende Visionen und Entwürfe so dringend fehlen. Kann das auch Jesus so empfunden haben? ...

Mathias Hartmann

=> ''Wir setzen auf Integration und Innovation''

Neuendettelsau/Nürnberg. Dass die Neuendettelsauer Diakonie das größte diakonische und soziale Unternehmen in Bayern ist, daran besteht kein Zweifel. Dass es aber ein besonders gut laufendes dazu ist, das in den vergangenen Jahren stetig seinen Umsatz steigern und den Bestand weitgehend sichern - und sogar anwachsen lassen konnte - daran ließen die Verantwortlichen bei einem Jahrespressegespräch wiederum keinen Zweifel. ...

Ralf Haska und Andreas Hamburg

=> Kirchliches Leben ''wie im Krieg''

Welch eine Stellenbeschreibung: Eine starke, kirchenleitende Persönlichkeit ist gesucht - gleichzeitig ein übermenschlicher Vermittler. Fließende Ukrainisch-Kenntnisse wären selbstverständlich - und möglichst auch Russisch. Ebenso ein exzellenter Durchblick in ukrainischer Finanzbuchhaltung. Dazu für den Notfall einen schwarzen Gürtel in einer effektiven Selbstverteidigungstechnik. Und so weiter - bestimmt ließen sich noch ein Dutzend weiterer Qualifikationen finden, die einem Pfarrer nicht in die Wiege gelegt wurden. Und das alles, um dann mitten im Chaos zu landen. Gesucht wäre ein Seelsorger, der als zukünftiger Bischof der Deutschen Evangelischen Lutherischen Kirche in der Ukraine (DELKU) vorstehen könnte.

Außerdem lesen Sie unter anderen in unserer gedruckten Ausgabe vom 1. Juli 2018:

- Ein Papst in Genf - gemeinsames Gebet: Hoffnung darauf, das Lagerdenken in der Ökumene zu überwinden

- Europa im Aufbruch: Internationale Tagung im Alexandersbader Bildungszentrum

- Vertrieben aus dem Paradies: Inselbewohner mussten vor 50 Jahren ihre Heimat wegen eines Militärdeals aufgeben

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