Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern"

Evangelisches Sonntagsblatt vom 12.3.2017
Brücke

=> Andacht: Sehnsucht nach Weisheit

Eigentlich ist er erklärter Atheist. Er ist auch nicht religiös aufgewachsen - der Ingenieur. Bei einer Reise in die USA hat ihn ein Bekannter zum Treffen einer kleinen christlichen Gruppierung mitgenommen. Man bat ihn, eine sterbenskranke Einwanderin in einer entlegenen Gegend zu besuchen. Die Frau war in jungen Jahren aus Deutschland gekommen und hatte den Wunsch, vor ihrem Tod noch einmal einen Landsmann zu treffen und ihre Muttersprache zu sprechen. Die Fahrt zu ihr erforderte mehrere Stunden! Trotzdem konnte der Ingenieur nicht nein sagen - und machte die Frau damit glücklich. Den Atheisten beschäftigt seither das Engagement der Christen. Es folgt nicht dem weltlichen Kalkül von Kosten und Nutzen. ...

(Aus Matthäus 12, 38-42)

Susanne Borée

=> Weites Blickfeld

Wir haben nur die anderen im Blick - nicht unseren eigenen Glauben! Nicht unsere Nächsten im Nachbargarten. Stimmt das? Natürlich blicken wir im Sonntagsblatt viel über unseren Gartenzaun hinaus. Wir leiden mit Flüchtlingen, die in Chaos und Kälte nach Afghanistan abgeschoben werden. Wir schauen uns Ausstellungen an, die scheinbar so wenig mit der christlichen Botschaft oder der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern zu tun haben wie eine Schau über den uralten ägyptischen Pharao Ramses II. in Karlsruhe. Wir denken über fremde Lebensperspektiven nach. Und dennoch sind wir nicht zu weitsichtig.  ...

Beduine

=> Lassen sich Erinnerungen beeinflussen?

Er war der Sohn von Fremden. Doch nichts stand seiner Karriere im Wege: So ist es vom Wesir Neferrenpet im Ägypten des 13. vorschristlichen Jahrhunderts überliefert. Auch wenn seine semitischen Eltern aus den Steppen östlich des Nils stammten, war er der ägyptischen Sprache und - wichtiger noch - der Schrift mächtig. Sein Grabmal erzählt stolz von dieser Lebensleistung. ...

Andreas Mäckler

=> Lebenslinien (Teil 75): Eigene Lebensgeschichte nicht sterben lassen

Wen interessiert das schon? Die Lebensgeschichte der Eltern oder die Hochzeit der Großeltern? Im Normalfall: Höchstens die Kinder oder die Enkel. Über den engsten familiären Rahmen wohl kaum jemand. Denn nur den wenigsten Menschen ist es vergönnt, etwas ganz Besonderes zu erleben oder zu schaffen. Und dennoch "sprudeln die Menschen über", wenn man ihnen zuhört. Andreas Mäckler konnte da umfassende Erfahrungen sammeln. Er gestaltet Privatbiografien. In den vergangenen sieben Jahren hat er 16 private Auftragsbiographien geschrieben. "Jetzt wissen sie viel mehr über mich als meine Kinder", hörte Andreas Mäckler schon einmal von einem Menschen, dessen Leben er aufzeichnete. ...

Außerdem lesen Sie unter anderen in unserer gedruckten Ausgabe vom 24. September 2017:

-  Hilfsprojekt "@ngestöpselt" äußerst gefragt

- Sollten Jugendliche und Menschen mit Handicap wählen?

- Schulassistenz der Hofer Diakonie - den Weg zur Bildung ebnen

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