Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern"

Evangelisches Sonntagsblatt vom 30.4.2017
Brücke

=> Andacht: Manchmal bin ich Schaf

Ich bin manchmal ein richtiger Hammel. Da bin ich sanft wie ein Lämmchen und gehe Konflikten aus dem Weg. Bevor ich mich mit jemandem in die Wolle gerate, überlasse ich ihm diese freiwillig. Es ist der Weg des geringsten Widerstandes, wer bockig wird, den mag doch keiner. Gut, nur Schaf bin ich auch nicht. Dazu bin ich zu kritisch gegenüber der Obrigkeit. Ein Schaf ist nämlich froh, wenn sein Hirte sagt, wo es langgehen soll und folgt ihm treudoof. Das mache ich nicht. Dabei wäre es verlockend: der Hirte erklärt, wo welche Wölfe auf mich lauern könnten und beschützt davor. Das Schaf stellt die Entscheidungen des Hirten dann natürlich nicht in Frage. ...

(aus Hesekiel 34)

Martin Bek-Baier

=> Eitelkeit bei Pilgerfahrt?

Ich habe auf einem Mittelaltermarkt einen kleinen Taschenspiegel gefunden. Vorder- und Rückseite des aufklappbaren Medaillons zieren Motive vom Kreuzestod Christi. Das auf einem Kosmetikartikel? Ich weiß, was es wirklich ist: Ein Pilgerspiegel. Eine Pilgerreise führte an einen Ort, an dem besondere Reliquien, Hinterlassenschaften von Christus oder Heiligen verehrt wurden: In Nürnberg die Heilige Lanze oder in Aachen das Lendentuch Christi. Nur an bestimmten Tagen wurden diese Reliquien den Pilgern öffentlich gezeigt. Dann holten viele Spiegel hervor, um ein Abbild der Reliquie oder den Abglanz deren Heiligkeit einzufangen. So konnte man ein Stück Heil mit nachhause nehmen. ...

Hochzeitspaar

=> Hochzeitsnacht gehört den Tanten

''Kennst du denn den Namen deiner Braut?'' ''Sicherlich.'' ''Weißt du, welches ihre Lieblingsmusik ist und welche Schuhgröße sie hat?'' ''Das weiß meine Mutter.'' Eine solche Antwort ist nicht gerade selten in Usbekistan. Ein Bekannter von dort, der bereits in Deutschland gelebt hat, plaudert aus dem Nähkästchen: Spätestens dann, wenn ihre Kinder 16 oder 17 Jahre alt sind, haben die Mütter immer ein Foto von ihnen dabei - natürlich nur rein zufällig. Auf dem Basar oder an der Bushaltestelle kommen sie darüber mit anderen Müttern ins Gespräch. ...

Biografie

=> Lebenslinien (Teil 82): Lebensbeichte dauerte dreieinhalb Stunden

Der Engländer Colin Bell ist einer der erfolgreichsten Trainer im Frauenfußball der letzten Jahre. Mit dem 1. FFC Frankfurt gewann er 2015 die Womens Champions League. Heute ist er als Nationaltrainer in Irland tätig. Neben seiner Leidenschaft für den Fußball ist er aber auch als christlicher Prediger tätig. Seine Biografie erschien jetzt im Gerhard Hess Verlag in Bad Schussenried. Die meiste Zeit seines Daseins bestimmte der Fußball sein Leben; überwiegend war er erfolgreich. Doch privat gab es immer mehr, was Colin Bell nicht mehr in den Griff bekam. ...

Außerdem lesen Sie unter anderen in unserer gedruckten Ausgabe vom 21. Mai 2017:

- Jesus geht - und er bleibt: Gedanken zu Himmelfahrt

- Weltbürger treffen sich in Windhoek: Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes setzte in Namibia Akzente

- Mehr als Berlin - die sechs regionalen "Kirchentage auf dem Weg"

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