Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern"

Evangelisches Sonntagsblatt vom 14.5.2017
Brücke

=> Andacht: Das Haus Gottes ist offen

Als im Frühjahr 2016 die Nürnberger Vesperkirche an den Start ging, war sie alles andere als unumstritten. Schon allein der Gedanke an den Duft von Schweinebraten im Kirchenraum galt manchem als Sakrileg. Und das sechs Wochen lang! Dazu die Kultur- und Beratungsangebote - das stellt ja alles auf den Kopf! Als Jesus nach Jerusalem kommt, stellt er den Tempel auf den Kopf. Er vertreibt zunächst die Händler aus dem Vorhof, um dann drinnen - nicht zu beten, nicht zu opfern, wie es sich gehört - sondern Blinde und Lahme zu heilen. Und dann auch das noch! Die Kinder feiern ihn dafür! Den Hohenpriestern kann das nicht gefallen. Sie sind schließlich Profis in Sachen Gottesdienst und wissen wie man sich im Tempel zu verhalten hat. ...

(aus Johannes 16)

Martin Bek-Baier

=> Erinnerung an die "Muddä"

''Meinä Muddä'', begann der damalige Bundesarbeitsminister Norbert Blüm in dem für ihn typischen hessischen Dialekt einen Satz. ''Meinä Muddä'', hob er also an und kam nicht weiter. Der ganze Saal mit mehreren hundert Zuhörern fing an zu lachen. Es war auf einem Evangelischen Kirchentag in Frankfurt vor vielen Jahren. Ich weiß nicht mehr, was Herr Blüm über seine Mutter sagen wollte, denn er kam jedesmal nicht weiter. Klar, die Zuhörer amüsierten sich über den breiten Dialekt, den der Hesse nicht verleugnen kann. Doch Blüm wusste nicht, wie ihm geschah, und sagte schließlich erstaunt und fast beleidigt: "Abä Sie kenne doch mei Muddä gar net!" ...

Ernst Hofhansl

=> Lebenslinien (Teil 84): Tankstellen des geistlichen Lebens

Ich bin als Kind immer gerne in den Gottesdienst gegangen. Zusammen mit meinem Bruder liefen wir eine gute halbe Stunde. Warum? Das kann ich heute nicht mehr sagen. Aber es war mir wichtig und interessant für mich", erzählt Ernst Hofhansl. Religion und Kirche waren dem Pfarrer im Ruhestand und Professor mit Lehrauftrag für die theologischen Fächer der Kirchenmusik in Graz schon immer wichtig. "Ich hatte als Kind das große Glück, einen liebevoll gestalteten Religionsunterricht zu haben, der mich für mein ganzes Leben prägte." Noch heute klingen ihm die biblischen Geschichten dieser Lehrer wie ein Lautsprecher in den Ohren. ...

Außerdem lesen Sie unter anderen in unserer gedruckten Ausgabe vom 24. September 2017:

-  Hilfsprojekt "@ngestöpselt" äußerst gefragt

- Sollten Jugendliche und Menschen mit Handicap wählen?

- Schulassistenz der Hofer Diakonie - den Weg zur Bildung ebnen

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