Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern"

Evangelisches Sonntagsblatt vom 23.7.2017
Brücke

=> Andacht: Nicht ''first'', aber geliebt und angenommen

Nicht erst seit Donald Trumps "America First" kommt mir das Kon-zept der Vorrangstellung eines bestimmten Volkes oder Landes ziem-lich "obsolet" vor. Obwohl doch die Menschheit aus vielen abschreckenden Beispielen hätte lernen können und wir Deutschen aus dem schlimmsten aller Beispiele am meisten gelernt haben müssten, ist dieses Konzept einfach nicht aus der Welt zu kriegen. Immer wieder taucht es neu und variantenreich auf und findet seine Anhänger. Natürlich nicht nur in "God's Own Country". Briten, Franzosen, Türken, Russen, Deutsche - wir alle sind mit dabei. Doch was macht uns Menschen bloß so anfällig dafür? Vielleicht der Drang, etwas Besonderes sein zu wollen und aus der Masse herauszustechen - als Einzelner oder als Gruppe. Privilegiert zu sein. Gesehen zu werden.

(aus 5. Mose 7, 6-12)

Susanne Borée

=> Durch Verletzungen reifen

''Wie du mir, so ich dir.'' Dies dachte sich offenbar ein Landwirt aus der der Region Gotha. Weil er bei der Pachtvergabe nicht zum Zug kam, trat er mit seiner ganzen Familie aus der Kirche aus. Er fühlte sich von der Kirche ungerecht behandelt. Nur eine Provinzposse unserer Brüder und Schwestern im Osten? Da steckt sicher mehr dahinter. Nicht nur die Frage, warum die Kirche dort offenbar (wieder) so große Ländereien hat? Ist so etwas für die Kirche gut? Es stellt sich auch für uns ganz persönlich die Frage, wie wir selbst damit umgehen, wenn wir meinen, von anderen verletzt oder missachtet worden zu sein? ...

GNM

=> Eine Welt im Wandel

Er selbst hat die großen Änderungen seiner Zeit wohl gar nicht so wahrgenommen. Auf die Entdeckung der Neuen Welt reagierte Martin Luther lapidar mit der Feststellung "von dort kommen neue Krankheiten." Auch sonst wurde das 16. Jahrhundert erst nach und nach von den Zeitgenossen als ein Jahrhundert der Entdeckungen, Aufbrüche und Veränderungen wahrgenommen. Im Positiven wie im Negativen. Und doch: Ideen und Entdeckungen von Martin Luther, Christoph Kolumbus und Nicolaus Kopernikus haben die bis dahin bekannte Welt zu Beginn des 16. Jahrhunderts durcheinandergebracht und verändert. Und nicht nur diese drei großen Persönlichkeiten brachten Neues. ...

Fahrradwegweiser

=> Unterwegs zur Reformation?

Luther wird diesen Weg wohl nicht für seine hastige Flucht aus Augsburg gewählt haben", warnt der Fahradführer. Dabei bin ich doch gerade "Auf den Spuren der Reformation" unterwegs. Und zwar auf der "Radrunde Allgäu - Bayrisch-Schwaben". Das heißt, so richtig gelingt es mir gerade nicht, in die Pedalen zu treten. Denn ich suche den Ausstieg aus Augsburg nach Norden. Das sollte nicht so schwer sein - es geht doch direkt am Lech entlang. Doch die MAN-Brücke im Norden Augsburgs ist gerade eine große Baustelle. Die Fahrrad-Wegweiser fehlen, so dass dort detektivischer Spürsinn erforderlich wird. ...

Außerdem lesen Sie unter anderen in unserer gedruckten Ausgabe vom 22. Oktober 2017:

- Deutschlandweite Konferenz "Diakonie und Entwicklung" tagte in Nürnberg

- Fehlender Mut zur Reformation? Vorläufige Bilanz des 500-jährigen Jubiläums

- Zur Buchmesse: Drei Korrespondentinnen berichten aus verschiedenen Weltregionen über Autorinnen + buchtipps

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