Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern"

Evangelisches Sonntagsblatt vom 8.10.2017
Brücke

=> Andacht: Glaube an Veränderung

Gern erinnere ich mich an die alte Fernsehwerbung, in der die Affen johlten: "Nichts ist unmöglich ... ." Sie drängt sich mir auf, wenn ich die Herausforderung Jesu lese: Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt! Die Pauschalität dieses Versprechens führt dazu, Unmögliches zu erwarten. Beruflicher Erfolg, die Erfüllung aller Wünsche, Heilungswunder. Alles muss anscheinend drin sein. Doch Jesus sagt diesen Satz in einer bestimmten Situation: Zu einem Menschen, der überhaupt keine Möglichkeiten mehr sieht. Ein Vater, der seinen Sohn zu ihm bringt. Der Sohn leidet unter einer Krankheit, die ihn immer wieder nicht Herr seiner selbst sein lässt. Ich bin sicher: Der Vater hat schon viel versucht, damit sein Kind gesund wird. ...

(aus Markus 9, 17-27)

Inge Wollschläger

=> Schatz oder Heimsuchung?

Ich habe eine Schwäche für Gedichte. Eine Schwäche, der ich meistenteils alleine fröne. Das Gedicht an sich verspricht bei den Meisten höchste Müh und Plag' beim Auswendiglernen - mehr aber auch nicht. "Es ist ein Schatz, den mir keiner nehmen kann!", zitierte vor vielen Jahren mein Vater eine Frau, die er am Krankenbett besucht hatte. Er war damals Gemeindepfarrer. Gemeinsam hatten sie Gedichte und Gesangbuchverse zitiert. Es hatte mich beeindruckt, wie er davon erzählte. Zu dieser Zeit empfand ich Gedichte lernen - überhaupt Auswendiglernen - noch als Heimsuchung.  ...

Wolfram Schröttel und Schüler

=> Flickenteppich zwischen Glaube und Gewalt

Linda Böhringer hatte nichts in der Hand. Die Abiturientin am Gymnasium Scheinfeld wollte untersuchen, wie die Reformation in ihrem Heimatort Markt Taschendorf zum Durchbruch kam. Sie fand - fast nichts. Nur eine kleine Broschüre aus dem Jahr 1918, die noch in deutscher Schrift gedruckt war. Tapfer kämpfte sie sich durch diese Schrift, die für sie fast unlesbar war. Seit 99 Jahren hatte sich offenbar niemand mehr mit der Reformationszeit vor Ort beschäftigt. "Auch die Pfarrerin konnte mir nicht helfen, da sie ganz neu zu uns gekommen war." Immerhin versuchte der Würzburger Fürstbischof dort um 1631, den katholischen Glauben wieder einzuführen. Erst die Ankunft des Schwedenkönigs Gustav Adolf setzte dem ein Ende. Schließlich entstand dennoch eine Plakatwand ...

Außerdem lesen Sie unter anderen in unserer gedruckten Ausgabe vom 22. Oktober 2017:

- Deutschlandweite Konferenz "Diakonie und Entwicklung" tagte in Nürnberg

- Fehlender Mut zur Reformation? Vorläufige Bilanz des 500-jährigen Jubiläums

- Zur Buchmesse: Drei Korrespondentinnen berichten aus verschiedenen Weltregionen über Autorinnen + buchtipps

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