Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern"

Evangelisches Sonntagsblatt vom 19.11.2017
Brücke

=> Andacht: Es wird alles offenbar

Eine Riesensumme eines Großprojekts hatte der Kirchenverantwortliche in den Sand gesetzt, daneben der Plan zum Aufbau eines Lehrinstituts - naiv, ergebnislos! Nicht sein Geld war es, sondern öffentliche Mittel, der Kirche anvertraut. Ich denke an Länder, wo Millionen an Steuereinnahmen aus Geberländern und von Investoren, durch üble Regierungen vergeudet werden; Betrug einer Elite gegen Arme. Das gilt nicht zuerst für Staaten im Süden, sondern global. So unverantwortlich können Menschen handeln. Oft wird gar nichts bekannt - geschweige denn geahndet. ...

(Lukas 16,1-9)

Inge Wollschläger

=> Was bleibt vom Leben?

Ich mache gerade eine Löffelliste", erzählt eine Freundin. "Eine was?" Sie und andere Freundinnen sind an Krebs erkrankt. Die Gespräche drehen sich um Therapien und Krankenhausaufenthalte, um Medikamente und Hoffnung. Um Leben und Tod. Sie handeln aber auch von Hoffnung. Von einem normalen Leben, das sie irgendwann wieder führen möchten, ohne dass das Gespenst dieser Krankheit über ihnen schwebt. ...

Auf einem Prager Friedhof

=> Verstrickungen nicht das letzte Wort geben

"Das sind die Starken, die unter Tränen lachen'', genau erinnere ich mich noch an diesen Spruch aus meinem Poesiealbum. Ja, das hat mich beeindruckt: sich nicht der eigenen Traurigkeit, den eigenen Begrenzungen hingeben, sondern sie überwinden. Der Spruch geht aber noch weiter: "Eigene Sorgen zu begraben und andere glücklich machen." Er kommt mir in den Sinn beim Nachdenken über Gottfried Orths Arbeitsbuch über "Gewaltfreie Kommunikation in Kirchen und Gemeinden". Gerade führte der Theologe im Evangelischen Bildungszentrum Bad Alexandersbad das mehrstufige Seminar zu "Gewaltfreier Kommunikation" in die zweite Runde. ...

Flüchtlingskinder

=> Ein Flüchtlingskind namens Lothar

Dieser Friedhof ist anders als andere Kriegsgräberstätten. Die meisten der kleinen Kreuze am Friedhof Oksböl in Dänemark tragen Namen von Säuglingen - oft nur wenige Tage alt. Sie starben in einem Flüchtlingslager an Unterernährung. Sie heißen Karl-Hermann, Manfred, Lothar oder Hedwig. Doch obwohl ihre Namen nach alten Männern klingen, hatten diese Kinder keine Chance älter als ein paar Tage oder Wochen zu werden. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. erinnerte in diesem Jahr mit einer Pressefahrt an die Opfer der Flucht über die Ostsee. Mit dem Vormarsch der Roten Armee auf Ostpreußen beginnt zum Ende des 2. Weltkrieges die größte Evakuierungsak­tion der Geschichte. ...

Außerdem lesen Sie unter anderen in unserer gedruckten Ausgabe vom 19. November 2017:

- Lyrikerin, Fastnachter und Heimatpflegerin erhalten Frankenwürfel

- Seit fünf Jahren hilft bayerisches Wohnprojekt "Scheherazade" bei drohender Zwangsheirat

- Prior Christian Schmidt über zehn Jahre Evangelischer Konvent Kloster Heilsbronn

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