Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern"

Evangelisches Sonntagsblatt vom 7.1.2018
Brücke

=> Andacht: Wir sind nicht überheblich

Paulus war auch einer von den Klugen und Mächtigen. Er hat einen vornehmen Stammbaum. Aber mit diesen Worten an die Christen in Korinth relativiert er sich selber. Er fängt mit Kritik vor der eigenen Haustür an. Er ist glaubwürdig. Es tut gut, dass diese Säule der Kirche nicht zu denen gehört, die überzeugt tönen: "Wir machen alles richtig und haben alles richtig gemacht!" Mir wird bei solchen Argumenten unwohl im Magen, doch habe ich keine kluge, rhetorisch ausgefeilte Antwort darauf. Paulus gibt die Antwort des Evangeliums: Das Reich Gottes wird durch Gottes Weisheit gebaut. Die Geltungssucht und das Machtstreben stehen dem Reich Gottes oft im Weg. ...

(1. Korinther 1, 26-31)

Susanne Borée

=> Auf zu neuen Jahrestagen!

''Was macht das Evangelische Sonntagsblatt nur, wenn das Reformationsjahr vorbei ist?" So fragte mich im Herbst eine Freundin. Oh, kein Problem: Ideen gibt es genug. Da führe ich einen ganzen Zettelkasten mit Ideen, für die ich aktuell keine Zeit habe, die aber vielleicht im Jahr Gestalt gewinnen können. Ja, und 2018 werden uns auf keinen Fall die Gedenktage ausgehen. Von der Reformation fallen wir gleich in den Dreißigjährigen Krieg. Der begann zwar erst 101 Jahre später, also bekanntlich 1618. Aber in dem engen Zusammenschnüren der Gedenkjahre gewinnt die ganze Dramatik dieser generationenlangen Entwicklung an Fahrt. ...

Anna-Katharina Szagun

=> Wie Gott mit Kindern mitwachsen kann

Wie kann ich Gott anrufen - wenn der gar kein Handy hat? Oder ist "Gott ein Faultier", weil er so wenig auf Menschen aufpasst und den Krebs der Oma nicht heilt? Diese Kinderfragen stellen keine Provokation dar, so Anna-Katharina Szagun. Nein, die traditionelle bildliche Sprache von Gott "fällt uns auf die Füße". Sie wird "automatisch" schnell missverstanden, wenn sich kulturelle Vorannahmen verändern. Szagun dachte Ende 2017 im Rothenburger Wildbad darüber nach, "Wie neue Einsichten zur religiösen Entwicklung mitwachsende Gotteskonzepte unterstützen können". Die emeritierte Religionspädagogin aus Rostock führt seit 1999 entsprechende Langzeitstudien: Welche Gottesbilder entwickeln Kinder, wenn ihnen nicht mehr selbstverständlich religiöse Traditionen vermittelt werden?

Angela Merkel

=> Lebenslinien (Teil 117): Frauen, die die Welt bewegen

Kennen Sie die Wissenschaftlerin Rita Levi Montalcini? Die Tänzerin Michaela Deprince? Oder die Informatikerin Margaret Hamilton? Über diese und noch 97 andere Frauen kann man in dem Kinder- und Jugendbuch "Good Night Stories For Rebel Girls" lesen. Viele sind in der Öffentlichkeit unbekannt. Ein Jahr hat es gedauert, bis die beiden Autorinnen, Elena Favilli und Francesca Cavallo, ihre Auswahl der einhundert Frauenpersönlichkeiten getroffen hatten. Finanziert wurde es ausschließlich über Spenden. "Wir wollten Frauen aus den verschiedensten Ländern porträtieren", sagte Favili, "denn es geht nicht nur um Geschlecht, sondern auch um Religion, Hautfarbe, sozialen Hintergrund und sexuelle Orientierung." Außerdem wollten sie unterschiedliche Karrierewege zeigen. Das Buch beschreibt daher die Lebensgeschichten berühmter Posaunistinnen, Meeresbiologinnen, Richterinnen, Präsidentinnen, Detektivinnen, ...

Außerdem lesen Sie unter anderen in unserer gedruckten Ausgabe vom 14. Januar 2018:

- Wenn Himmel und Erde sich berühren: Ruhestandspfarrer Günter Niekel ist ein Glockenkünstler

- Der Franke Gerhard Liwanetz setzt außergewöhnliche Projekte für arme Menschen um

- Kinder nähern sich in Speyer über Robin Hood Lebenswelten im Mittelalter - geht das?

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