Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern"

Evangelisches Sonntagsblatt vom 28.1.2018
Brücke

=> Andacht: Fröhlich in den Tag gehen

Der Pfarrer blickte herausfordernd in die Runde und schloss seine Predigt mit den Worten: "Muskeln machen nicht stark, Besitz macht nicht reich und Wissen macht nicht klug." Ein etwas fülliger Mann mit Doktortitel sagte nach der Kirche zu seinem alten Schulfreund: "An allem nörgeln sie 'rum. Karl ich habe eins gelernt im Leben: 'Mitleid kriegst du gratis, Neid musst du dir verdienen...'", stieg in sein nagelneues Nobel-Auto und fuhr genervt davon. "Wo er Recht hat, hat er Recht", dachte der andere, schwang sich auf sein klappriges Fahrrad und radelte fröhlich in den Tag. Was auch immer den Pfarrer bei seiner Predigt geritten hat, kann es sein, dass auch der Prophet Jeremia aus Neid redet ...

(Jeremia 9, 22-23)

Susanne Borée

=> Wohin wollen wir? Woher kommen wir?

Ein eisiger Wind weht, während ich diese Zeilen schreibe. Nicht nur draußen über die verschneiten Felder und Berge. Nein, zunehmend erscheinen die Diskussionen über mögliche Wege, die unsere Gesellschaft einschlagen kann, härter und bitterer. Wohin wollen wir? Das scheint ungeklärt. Aber immer öfter auch die Frage: Woher kommen wir? ...

Pixabay

=> Sich auf den Weg machen - und das kreativ!

'Ist der landeskirchliche Prozess Profil und Konzentration (PuK) eine Chance für die Kirche und ihre missionarische Dimension? Oder ist es lediglich ein Regulator für den Umbau der Kirche? An einem Studientag des "Forum missionarische Kirche" im Amt für Gemeindedienst in Nürnberg plädierten Kirchenrat Thomas Prieto Peral und der 1. stellvertretende Vorsitzende der Landessynode, Dekan Hans Stiegler, leidenschaftlich für erstere Position. ...

Landkarte Heinrich Büntings, Magdeburg, 1600

=> Willkommen in Jerusalem

Rabbi Obadjah aus Bertinoro war nicht begeistert. Er empfand Jerusalem um 1500 als elend - es war gerade einer Hungersnot entronnen - und kalt. Jeder Wind käme zuerst in die Stadt, um Gott anzubeten, bevor er zu seinem Bestimmungsort aufbräche, so schrieb er. Daneben stellt das Jüdische Museum Berlin zwei weitere Pilgerbeschreibungen aus christlicher und muslimischer Sicht. Hier wie überall in der Ausstellung arbeitet es streng symetrisch. Bernhard von Breydenbach wiederum erblickt in Jerusalem "mit den Augen seines Empfindens und seines Glaubens, wie sein Heiland" starb, begraben wurde und auferstand. So schreibt es der Domdekan und Kämmerer aus Mainz Ende des 15. Jahrhunderts in seiner "Pilgerreise ins Heilige Land". ...

Außerdem lesen Sie unter anderen in unserer gedruckten Ausgabe vom 23. September 2018:

- Treffen der deutschen Pfarrerinnen- und Pfarrerverein in Augsburg

- Studie der Bischofskonferenz erfasst sexuelle Übergriffe in 3.677 Fällen mit 1.670 Tätern

- Warum Merhabi fast nichts sieht: Im Berufsförderungswerk Würzburg lernen Flüchtlinge mit Sehbehinderung Deutsch

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