Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern"

Evangelisches Sonntagsblatt vom 25.2.2018
Brücke

=> Andacht: Ein Liebeslied mit Tiefgang

Es ist dunkel geworden. Wie an jedem Abend unserer Freizeit sitzen wir zusammen und feiern Andacht. Wir, das sind über 80 Jugendliche und junge Erwachsene aus verschiedenen Kirchengemeinden. Wir beten, wir hören auf das, was Gott uns sagen will. Und wir singen. Viel. Im Singen kommen wir Gott nah, lernen ihn besser kennen. Wir hören, dass wir wertvoll sind, vorbehaltlos angenommen und geliebt von unserem Vater im Himmel. Ein Liebeslied im besten Sinn des Wortes. Bei vielen bewirkt dieses Liebeslied von Gott ihr eigenes Liebeslied für Gott. ...

(aus Jesaja 5, 1-7)

Martin Bek-Baier

=> Mitreden oder Mitfühlen?

Guter Rat ist teuer, sagt man. Zyniker sagen "Guter Rat kommt teuer": Wenn alle mitreden wollen, wenn es jeder besser weiß, als ich, der das Problem hat, dann kann am Ende etwas herauskommen, das nicht mir dienlich ist, sondern nur der allgemeinen Meinung folgt. Nein, ich spreche gerade nicht von der aktuellen Politik. Auch wenn diese Gedanken auch dort zutreffen. Überhaupt trifft dies in vielen Bereichen des Leben und seinen Krisen zu. Ich spreche aber konkret vom Älterwerden, vom Kranksein, von chronisch gewordenen Beschwerden, von Zukunfts- und Lebensängsten. Ich spreche von einem Seniorenehepaar. Beide hoch in den Achtzigern, allein in einem Haus. Bislang ging es gut. Aber nun ist ein Ehepartner alt, krank und schwach. Der Notarzt holte ihn ins Krankenhaus. Auf einmal stehen viele Entscheidungen und Gedanken beim anderen Partner an. Welche Behandlungen sollen es für den kranken und alten Menschen noch sein? ...

Orgelprospekt der Dreifaltigkeitskirche in Neustadt am Kulm.

=> Wenn ein ''Schatz'' zur Last wird

Sie prägen unsere gewachsene Kulturlandschaft wie Bachläufe, Felder und Grünland und Waldränder: eingestreute Dörfer und Weiler, die sich um einen Kirchturm scharen. Sie erzählen von der Landnahme des Christentums, von Sozialstrukturen, die damit begründet wurden und von Glaubenstraditionen, die nun einen enormen Wandel erleben. Mittlerweile gehört nur noch knapp über die Hälfte der Deutschen einer Kirche an. Selbst in den Dörfern hat der Gottesdienstbesuch stark nachgelassen. Was aber tun mit den Schätzen, die langsam zur Last werden? ...

Außerdem lesen Sie unter anderen in unserer gedruckten Ausgabe vom 30. September 2018:

- Was auf den Tagesordnungen in Kirchenvorständen steht und was diese Gremien tun

- Oberkirchenrat Bierbaum: Religionsunterricht als Brücke zwischen Kulturen und Konfessionen

- Hört einander zu! Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland, fordert gemeinsame Lösungssuche

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