Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern"

Evangelisches Sonntagsblatt vom 4.3.2018
Brücke

=> Andacht: Wieviel sind wir Gott wert?

Alles hat seinen Preis. Ein schickes Kleidungsstück genauso wie eine ­Urlaubsreise oder ein neues Auto. Beim Verkauf eines Wohnhauses sagte die damit beauftragte Rechtsanwältin zu den Kaufinteressenten: "Das Haus ist so viel wert, wie Sie zu zahlen bereit sind." Derjenige mit dem höchsten Gebot bekommt dann den Zuschlag. Was will ich? Was ist mir wichtig? Wie viel bin ich bereit, dafür auszugeben? ...

(1. Petrus 1, 18-21)

Susanne Borée

=> Sich Ängsten hingeben oder verantwortlich handeln?

Es macht Angst! Dieses unsichtbare, allgegenwärtige, wabernde Nichts, dem wir hilflos ausgeliefert sind: kurz, das strahlende WLAN. Jetzt soll es gar als "Godspot" in Kirchen und Gemeindehäuser vordringen! Selten rief so eine kleine Meldung (Sonntagsblatt vom 11. Februar, Seite 24) so große Reaktionen in unserem Sonntagsblatt hervor. Vor einem Gottesdienst erwarten die Besucher einen Parkplatz für ihr Auto vorzufinden. Aber, bitte sehr, nicht mehr als zwei Meter vom Hauptportal entfernt. Autoabgase sind genauso unsichtbar. Dafür sind sie ganz real für Mensch und Umwelt so schädlich, dass sich jetzt Gerichte mit den erträglichen Höchstwerten beschäftigen. Nicht nur Diesel-Abgase sind da unheilvoll. ...

Corinna Harbig und Vera Lamut

=> Stabsübergabe beim Weltgebetstag

Gerade hat sie noch Kokosnuss-Kekse gebacken. Nun knetet Vera Lamut schon einen Teig nach eigenem slowenischen Rezept. Die Slowenin hat den Weltgebetstag 2019 bereits jetzt genauso fest im Blick wie die Feier in dieser Woche. Den 2. März 2018 begehen die Frauen in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana, wie überall in der Welt, zu Surinam. Aber sie denken weiter. "Ich bekomme eine Gänsehaut, wenn ich daran denke, dass sich bald Frauen weltweit mit Slowenien beschäftigen", so Vera Lamut. ...

Johannes Lähnemann bei Angela Merkel

=> Lebenslinien (Teil 125): Den Ozean der Religionen auslöffeln?

Ostanatolien war für ihn ein Wendepunkt: "Es ist dieses staunende, sensible Begegnen mit einer ganz unvertrauten Kultur, Religion und Lebenswelt, die uns fasziniert und von da an immer wieder in Erfahrungsräume jenseits unserer traditionellen Grenzen geführt hat." So erinnert sich Johannes Lähnemann in seiner aktuellen Autobiografie an den Sommer 1965. Gerade hatte er damals mit 24 Jahren sein erstes theologisches Examen bestanden. Da reiste er seiner Braut Susanne hinterher. Sie half ihrem Vater bei Ausgrabungen am östlichen Rand der Türkei. Seitdem interessiert Johannes Lähnemann der Blick über die eigenen vier Wände, über die heimatliche christliche Religion hinaus. ...

Außerdem lesen Sie unter anderen in unserer gedruckten Ausgabe vom 1. Juli 2018:

- Ein Papst in Genf - gemeinsames Gebet: Hoffnung darauf, das Lagerdenken in der Ökumene zu überwinden

- Europa im Aufbruch: Internationale Tagung im Alexandersbader Bildungszentrum

- Vertrieben aus dem Paradies: Inselbewohner mussten vor 50 Jahren ihre Heimat wegen eines Militärdeals aufgeben

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