Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern"

Evangelisches Sonntagsblatt vom 11.3.2018
Brücke

=> Andacht: Sterben als Gewinn?

Ich bin beim Joggen bei uns im Wald am schönen Jurasteig. Mit der Bewegung in der Natur schüttle ich alle Anspannung und jeden Stress ab. Sorgen und Alltagsaufgaben haben Pause. Beim Laufen höre ich gerne Musik. Doch irgendetwas stimmt heute nicht mit meiner Liederliste. Zwischen die Hits mischen sich auf einmal Gesangbuchklassiker, die ich für alle Fälle immer dabei habe. "Christus, der ist mein Leben, Sterben ist mein Gewinn..." (EG 516) tönt es jetzt durch die Kopfhörer. "Sterben ist mein Gewinn?" ...

(aus Philipper 1, 15-21)

Inge Wollschläger

=> Mit hochgeklapptem Visier verwundbar sein

Viele meiner Freunde "fasten" dieses Jahr mal wieder "ganz bewusst" - wie sie mir mit großer Ernsthaftigkeit erzählen. Der Eine  meidet die Sozialen Medien, der Nächste will keine Chipstüte im Haus haben und wieder andere haben sich von der morgendlichen Tasse Kaffee verabschiedet. Wie immer geht es darum, sich Gewohnheiten bewusst zu werden und sie zu durchbrechen. Die Aktion "7 Wochen Ohne" - eine bundesweite Fastenaktion der Evangelischen Kirche in Deutschland - geht einen anderen Weg. Sie möchte neue oder andere Impulse geben. In diesem Jahr ist das Motto - wie viele von Ihnen sicher wissen - "Zeig dich! Sieben Wochen ohne Kneifen". Das Visier hochklappen sollen wir. Klartext reden und unsere Meinung kund tun, anstatt in der schweigenden Masse unterzugehen. Ein schöner Plan  ...

Bischof Geza Filo

=> Welche Farben hat die Zukunft?

"Liebe Slowenen", mit dieser Anrede beginnt der Katechismus Primus Trubers (Primož Trubars). "Damit hat er unserem Volk erstmalig einen Namen gegeben", erklärt Bischof Geza Filo. Zwar hat die Evangelische Kirche in Slowenien gerade einmal 10.000 Mitglieder. Doch der Reformationstag ist jedes Jahr ein staatlicher Feiertag. Wie passt beides zusammen? Um seinen Katechismus überhaupt aufschreiben zu können, musste Truber (1508-1586) erstmals Buchstaben aus der lateinischen Schrift mit Häkchen und Pünktchen versehen, damit sie Laute seiner Muttersprache angemessen wiedergeben konnten. Die Druckerschwärze der altehrwürdigen Bücher prägt die Vergangenheit.  ...

Außerdem lesen Sie unter anderen in unserer gedruckten Ausgabe vom 1. Juli 2018:

- Ein Papst in Genf - gemeinsames Gebet: Hoffnung darauf, das Lagerdenken in der Ökumene zu überwinden

- Europa im Aufbruch: Internationale Tagung im Alexandersbader Bildungszentrum

- Vertrieben aus dem Paradies: Inselbewohner mussten vor 50 Jahren ihre Heimat wegen eines Militärdeals aufgeben

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