Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern"

Evangelisches Sonntagsblatt vom 20.5.2018
Brücke

=> Andacht: Geheimnis schützen

Ich bin mir nicht sicher, ob Paulus Recht hat. Es sind Behauptungen: Dass es da einen Bereich in uns Menschen gibt, in den niemand hineinschauen und den auch niemand beurteilen kann.  Das gilt nach Paulus für mich selbst: Nur der Geist, der in mir ist, weiß, was in mir ist. Also niemand sonst, weder Menschen, die mich lieben noch Computernetze noch Neurobiologen, weder Psychologen noch Soziologen. Auch der Geheimdienst kann die Tür nicht öffnen. Whistleblower sind chancenlos. Schön wäre es, weil es große Freiheit gibt. Niemand kann mich beurteilen. ...

(aus 1. Kor. 2, 12-16)

Martin Bek-Baier

=> ''Die Kreuze würden von den Wänden fallen!''

"Welch' Geist weht denn zur Zeit in der CSU?", fragt sich so mancher, gerade in der evangelischen Kirche. Es scheint ein Ungeist zu sein. Mit seiner Kritik an einer "Anti-Abschiebe-Industrie" hat der CSU-Landesgruppenvorsitzende Alexander Dobrindt nicht nur empörte Reaktionen beim Koalitionspartner SPD und bei den Grünen hervorgerufen. Auch engagierte Menschen in der Kirche, die sich für Asylbewerber haupt- oder ehrenamtlich einsetzen, werden damit übelst diffamiert. Das "Gerede über eine Anti-­Abschiebe-Industrie ist Quatsch", denn "den Abschiebungsgegnern geht es nicht um Geld", sagte der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs, wie der Evangelische Pressdienst (epd) berichtet. Dobrindt betreibe den "verzweifelten Versuch, AfD-Wähler zurückzuholen", erklärte er. "Aber meist wählen die Leute das Original, nicht die Kopie." Während man in der CSU versucht am rechten Rand Wähler gutzumachen, gerät man in Gefahr, mit dem Allerwertesten die guten Beziehungen zu engagierten evangelischen Christen und der Landeskirche einzureißen. ...

Machtpoker oder Maßlosigkeit?

=> Machtpoker oder Maßlosigkeit?

Auf dem Weg nach Ulm hätte der Dreißigjährige Krieg bereits 1620 eine ganz andere Wendung finden können. Der Ansbacher Markgraf Joachim Ernst habe damals die Chance verpasst, Maximilian von Bayern bei Gunzenhausen zu stellen. Dies meint der Rothenburger Chronist Sebastian Dehner 1654. Dies hat Florian Huggenberger, Leiter des Rothenburger Stadtarchivs, in seinem Beitrag zur Stadtgeschichte herausgearbeitet. Halt! So leicht war es nicht, ...

Außerdem lesen Sie unter anderen in unserer gedruckten Ausgabe vom 1. Juli 2018:

- Ein Papst in Genf - gemeinsames Gebet: Hoffnung darauf, das Lagerdenken in der Ökumene zu überwinden

- Europa im Aufbruch: Internationale Tagung im Alexandersbader Bildungszentrum

- Vertrieben aus dem Paradies: Inselbewohner mussten vor 50 Jahren ihre Heimat wegen eines Militärdeals aufgeben

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