Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern"

Evangelisches Sonntagsblatt vom 5.8.2018
Brücke

=> Andacht: Betet für Gottes Volk

In der letzten Religionsstunde vor den Ferien habe ich mit meinen Grundschülern einen Animationsfilm über den Exodus angesehen, den Auszug aus Ägypten. Die Geschichte hat die Kinder mitgerissen. Zum einen die Berufungsgeschichte Mose, die Zerissenheit, die er mitmachen muss. Zum anderen, die Gefahren, denen das Volk ausgesetzt ist und aus denen Gott es immer wieder errettet. Das begeistert Menschen heute, wie damals. Am Schluss der Stunde stand der Wunsch, für Israel zu beten. ...

(aus Sirach 36,13-19)

Inge Wollschläger

=> "Jesus nimmt frei" ...

"Endlich Ferien", freuen sich die Kinder und knallen ihre Schulranzen in die Ecke. Keine Verpflichtungen mehr für eine hoffentlich wunderbare Zeit der Entspannung. Die letzte Zeit war anstrengend, die freie Zeit mehr als ersehnt. Da zeigt mir die Pfarrerin meiner Gemeinde etwas: "Jesus nimmt frei" heißt ein Bilderbuch von Nicholas Allan. ...

Claudia Berwind

=> Gebete gegen Gebrechen und Vergessen

Konrad Förster - ein Name ist überliefert über 700 Jahre hinweg. Er hat das Windsheimer Spital gestiftet. Die Bestätigungsurkunde vom 24. November bezeichnet ihn als "selig“. Da war er wohl schon verstorben. In dem Jahrzehnt zuvor tritt er als ehrbarer Windsheimer Bürger immer mal wieder als Zeuge auf. "Es spricht viel dafür, dass er auch Mitglied des Stadtrates war“, ergänzt Claudia Berwind. Sie hat die Jubiläumsausstellung "700 Jahre Hospitalstiftung Windsheim"im Museum "Kirche in Franken"verwirklicht. Konrad Förster muss reich gewesen sein. Schließlich stiftete er nicht nur das Spital, sondern auch einen Hof in Erkenbrechts­hofen wenige Kilometer nördlich von Windsheim. Die Erträge von dort sollten den Alten und Kranken im Spital zugute kommen. Mehr ist von Förster nicht bekannt, kein Geburtsdatum, nichts. Ist es nicht mehr, was man über einen Zeitraum von 700 Jahren erwarten könnte? ...

Kloster Tepl

=> Vom Ackermann zum Wegweiser

Grau und massiv trotzen sie dem Lauf der Zeiten: Die wuchtigen Mauern des westböhmischen Klosters Tepl könnten von außen durchaus mal einen neuen Anstrich gebrauchen. Doch hinter ihren Fassaden vereinen sich gewundene, fast tragische Lebensläufe. Ich warte auf die Führung, ohne die sich das Innere des Klosters und vor allem die prunkvolle Bibliothek nicht betreten lässt. Die Stiftsbibliothek ist mit 100.000 Bänden, darunter 820 Handschriften und 45 mittelalterliche Codizes eine der bedeutendsten der Region. ...

Außerdem lesen Sie unter anderen in unserer gedruckten Ausgabe vom 12. August 2018:

- Klosterkammer Hannover beging ihr 200. Jubiläum mit einer eindrucksvollen Ausstellung

- Kritik: Bayern sei mit ''Ankerzentren'' der ''menschenrechtliche Hinterhof'' Deutschlands

- Kirchengemeinde Lauf hat ihr Wahrzeichen wieder auf Vordermann gebracht

=> Interesse an diesen Artikeln der gedruckten Ausgabe?

Diese, die wöchentlichen Rätsel und vieles mehr können Sie bei unserem kostenlosen Probeabo entdecken

=> Gleich online bestellen

 

 

www.kirchenpresse.de - Evangelische Wochenzeitung im Internet