Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern"

Evangelisches Sonntagsblatt vom 23.9.2018
Brücke

=> Andacht: Das Wort bleibt nicht ohne Wirkung

Am Stadtrand biegt das Auto links in eine breite Erdstraße mit vielen Löchern ein. Der Fahrer, Emilio Aslla, Kirchenpräsident der Evangelisch-Lutherischen Kirche Boliviens, kennt sich aus und wir kommen an der Kirche Getsemani durchgeschüttelt an. Einfache kleine Häuschen stehen verstreut am Straßenrand. "Warum befindet sich die Kirche gerade hier in einer solch benachteiligten Region?", frage ich den Kirchenpräsidenten. Nach einer Pause kommt die Antwort: "Manchmal stellen wir uns genau diese Frage. Es sind auch Kinder und Jugendliche, die hier teilnehmen. Es herrscht eine hohe Mobilität, und wir können nur einen kleinen Beitrag leisten." ...

(Jesaja 49,1.4-6)

Martin Bek-Baier

=> Stille Wahl, heilige Wahl?

Irgendwie kommt es einen diesmal so ruhig vor, vor der Wahl. Nein, nicht die Landtagswahl ist gemeint, sondern die Kirchenvorstandswahl am 21. Oktober. Nicht, dass Kirchenvorstandswahlen von Haus aus übertrieben viel Lärm, will heißen reden von sich machen. Es sind schon immer ruhigere Wahlen. So ruhig, dass die Wahlbeteiligungen in den letzten Perioden im Schnitt eher niedrig waren. Beunruhigend niedrig. Aber diesmal war bislang so gar nichts in der Öffentlichkeit im Vorfeld zu hören. Die Aufstellung der Kandidaten ist im Frühjahr längst gelaufen. Das offizielle Motto für die Wahl kommt schon so unentschlossen daher: "Ich glaub. Ich wähl."  ...

Licht strahlt in die Finsternis

=> Wie sich gefälschte Bilddokumente im Internet auf ihre Echtheit überprüfen lassen

Kein anderes Medium erscheint für die Verbreitung von falschen Meldungen so geeignet wie das Internet. Aber auch kein anderes Werkzeug ist so wirkmächtig, um Falschmeldungen zu enttarnen wie eben das Internet. Gerade erst geriet ein Video einer "Menschenjagd" in Chemnitz unter Verdacht, nicht authentisch zu sein. Die Licht- und Wetterverhältnisse jedoch stimmen für die behauptete Tageszeit. Es lässt sich von Ortskundigen in der Chemnitzer Bahnhofsstraße an der Johanniskirche verorten. Die gejagten Menschen sind identifiziert. Ihre Aussagen und auch die Beobachtungen des Journalisten Johannes Grunert vor Ort stimmen mit der Aufnahme überein. Nun hielt auch Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen nicht mehr den Vorwurf der Fälschung aufrecht. Viel schwieriger ist es, über die Echtheit von Bilddokumenten aus Krisengebieten zu entscheiden....

Außerdem lesen Sie unter anderen in unserer gedruckten Ausgabe vom 16. Dezember 2018:

- Hoffnung auf aktiveren Umweltschutz auch im kirchlichen Rahmen

- Wenn Patchwork-Familien Weihnachten feiern, steppt oft der Bär

- Urlaub zum Arbeiten: Die Vierecks halfen beim Bau einer äthiopischen Schule mit

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