Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe des "Evangelischen Sonntagsblattes aus Bayern"

Evangelisches Sonntagsblatt vom 25.11.2018
Brücke

=> Andacht: Bilder der Hoffnung

Das Erdbeben kam aus dem Nichts, ein ganzer Landstrich zerstört. Als sie das kleine Haus der Familie betritt, zunächst nur stummes, lähmendes Entsetzen, dann Tränen und Trauer und Verzweiflung. Doch dann beginnt sie, sich an die Arbeit zu machen. Was tut sie als Erstes? Sie nimmt das heruntergefallene Bild und hängt es an die eine noch heile Wand. Ein bunt blühender Blumenstrauß! Ein wunderbares Bild über einem Trümmerfeld - das sind auch die Worte des Propheten Jesaja. In ihrer babylonischen Gefangenschaft hatten sich die Israeliten nichts sehnlicher gewünscht, als in ihre Heimat zurückzukehren. Sie hatten nie aufgehört, davon zu träumen. ...

(aus Jesaja 65, 17-19 (20-22) 23-25)

 

Inge Wollschläger

=> Hoffnung für die Kirche

Als das jüngste Kind noch sehr klein war, erzählte es mir immer, wie es "früher" war. Vor seiner Geburt wohnte er bei Gott und Jesus und spielte mit ihnen. Vielleicht hatte er eine überschäumende Phantasie und ein großes Geschick für wundersame Geschichten. Ich erzählte ihm neulich davon, als es einmal wieder Gejammer gab, weil er zum Konfi-Unterricht "musste"....

Mumie im CT

=> Bewahrt für die Ewigkeit

Grausig erscheinen sie nicht - eher anrührend, fast ein wenig schutzbedürftig. Sollten auch Mumien nicht in Frieden ruhen dürfen? Doch lässt sich die aktuelle Mannheimer Mumien-Ausstellung sogar mit Kindern besuchen. Sie zeigt gleichzeitig, wie neue Untersuchungsmöglichkeiten dieses Fenster in die Vergangenheit nutzen können. Eine rührende Entdeckung etwa machten die Mediziner bei einer Computertomographie einer weiblichen Mumie aus dem Peru des 15. Jahrhunderts (Foto): Ihre Hände umklammerten jeweils einen kleinen Gegenstand, das ließ sich schon von außen feststellen. Doch was konnte das sein? Je einen Milchzahn, enthüllte die Technik. Von ihr oder ihren Kindern? ...

Conny Schieder

=> ''Meine Tochter trage ich immer bei mir''

Ein halbes Jahr ungefähr gab es für sie keine Sonne: Conny Schieders zweite Schwangerschaft nahm vor drei Jahren, am 29. Oktober 2015, einen dunklen Ausgang. Ihre zweite Tochter Lotta erblickte im Südklinikum in Nürnberg nie das Licht der Welt. "Spontane Plazenta-Ablösung" lautete die Diagnose. Conny Schieder war bereits in der 33. Schwangerschaftswoche. Ihre Tochter wog 1.700 g und maß 42 Zentimeter. Die Mutter selbst verlor bei der Geburt gefährlich viel Blut. Daher konnte sie nur mit Mühe etwas eineinhalb Wochen später an der Beerdigung teilnehmen. "Aber es war mir wichtig, selbst ans Grab laufen zu können." ...

Außerdem lesen Sie unter anderen in unserer gedruckten Ausgabe vom 16. Dezember 2018:

- Hoffnung auf aktiveren Umweltschutz auch im kirchlichen Rahmen

- Wenn Patchwork-Familien Weihnachten feiern, steppt oft der Bär

- Urlaub zum Arbeiten: Die Vierecks halfen beim Bau einer äthiopischen Schule mit

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